
Was ist eigentlich Indiaca?

Indiaca ist ein dynamisches Rückschlagspiel, das Ähnlichkeiten mit Volleyball hat. Zwei Mannschaften spielen auf einem durch ein Netz getrennten Spielfeld gegeneinander. Gespielt wird mit der sogenannten Indiaca, einem federähnlichen Spielgerät, das mit der flachen Hand geschlagen wird.
Wo spielt man Indiaca?
Indiaca wird hauptsächlich in Sporthallen gespielt. Das Spielfeld ist durch ein Netz in zwei Hälften geteilt und ähnelt in seiner Größe einem Volleyballfeld. Im Freizeitbereich kann Indiaca auch im Freien, beispielsweise auf Rasen oder Sand gespielt werden.


Wie funktioniert ein Spielablauf?
​Das Ziel ist es nach drei Berührungen die Indiaca im gegnerischen Feld auf den Boden zu bringen. Hierbei darf der Angriffsschlag durch einen Block verhindert werden.
Ein Satz geht so lange bis eine Mannschaft 25 Punkte erreicht hat. Hierbei müssen aber 2 Punkte Differenz zum Gegner bestehen.
Offizielles Regelwerk
In Deutschland wird Indiaca von zwei Verbänden organisiert: dem Deutschen Turner-Bund (DTB) und dem CVJM Deutschland. Beide richten eigene Turniere und Meisterschaften aus. Dabei gelten jeweils eigene Regelwerke, die sich in einigen Punkten leicht unterscheiden.